Logo feelglowflow

Vom angepassten Mädchen zur selbstbestimmten Frau

Grenzen setzen ohne Schuldgefühl

Warum dein Nervensystem dabei eine Schlüsselrolle spielt

Viele Frauen wissen, dass sie Grenzen setzen sollten.
Und doch fühlt es sich jedes Mal schwer an.

Nicht, weil sie unklar wären.
Nicht, weil sie konfliktscheu sind.
Sondern weil Grenzen oft mit innerer Alarmbereitschaft verbunden sind.

Schuld.
Angst vor Ablehnung.
Das Gefühl, etwas Falsches zu tun.

Grenzen sind kein Kommunikationsthema allein.
Sie sind ein Nervensystem-Thema.

Warum Grenzen so oft Schuldgefühle auslösen

Grenzen zu setzen bedeutet, eine mögliche Irritation im Außen zuzulassen.

Für ein Nervensystem, das früh gelernt hat, Sicherheit durch Anpassung herzustellen, ist das hochstressig.

Die innere Logik lautet dann:

„Wenn ich Nein sage, verliere ich Verbindung.“

 

Schuldgefühle sind dabei kein Zeichen von Egoismus.
Sie sind ein Stresssignal.

Grenzen sind kein Nein – sie sind Information

Oft wird Grenze gleichgesetzt mit:

  • Ablehnung
  • Härte
  • Rückzug

 

Doch eine Grenze ist zunächst eine Information:

  • über deine Belastbarkeit
  • über dein Bedürfnis
  • über deine innere Ausrichtung

 

Ein Nein ohne inneren Kontakt fühlt sich hart an.
Eine Grenze mit innerer Sicherheit fühlt sich klar an.

Warum dein Nervensystem entscheidend ist

Wenn dein Nervensystem im Alarmzustand ist:

  • wird die Stimme leiser
  • Rechtfertigungen nehmen zu
  • Schuldgefühle verstärken sich
  • Klarheit bricht weg

 

Dann ist das Problem nicht deine Grenze, sondern die fehlende Regulation davor und danach.

Grenzen brauchen:

  • innere Erdung
  • körperliche Präsenz
  • die Erfahrung, dass Verbindung bestehen bleiben darf

 

Ohne Regulation werden Grenzen zur Selbstüberforderung.

Grenzen ohne Schuldgefühl entstehen nicht im Kopf

Viele Frauen versuchen, Schuldgefühle wegzudenken:

„Ich darf das doch sagen.“

„Das ist doch gesund.“

Doch Schuldgefühle lösen sich nicht durch Argumente.
Sie lösen sich durch körperliche Sicherheit.

Das bedeutet:

  • Pausen spüren
  • Atem wahrnehmen
  • innere Anspannung regulieren
  • im Körper bleiben, während du sprichst

 

Erst dann kann eine Grenze verkörpert werden.

Grenzen, Bedürfnisse und Werte gehören zusammen

Grenzen funktionieren nicht isoliert.

Sie sind tragfähig, wenn:

  • Bedürfnisse wahrgenommen werden
  • Werte Orientierung geben
  • das Nervensystem ausreichend reguliert ist

 

Fehlt eine dieser Ebenen, fühlen sich Grenzen entweder hart oder instabil an.

Grenzen sind kein Akt des Abgrenzens, sondern ein Ausdruck von Selbstkontakt.

Warum es Zeit braucht – und das in Ordnung ist

Grenzen zu setzen ist ein Lernprozess.
Kein Schalter.

Viele Frauen erwarten von sich:

„Ich weiß es doch jetzt – warum kann ich es nicht umsetzen?“

Die Antwort ist einfach und entlastend: Weil dein System Zeit braucht, neue Sicherheit zu erfahren.

Jede gesetzte Grenze ist ein Training für dein Nervensystem.

Eine Einladung an dich:

Wenn du merkst, dass Grenzen setzen dich immer wieder in Stress bringt, ist das kein Zeichen von Schwäche.

Es ist ein Hinweis darauf, dass dein System Schutz gelernt hat – und jetzt neue Erfahrungen braucht.

Wie du weitergehen kannst

Wenn du Grenzen nicht nur verstehen, sondern verkörpern möchtest, kann dich mein Audiokurs begleiten.

Er unterstützt dich dabei:

  • innere Sicherheit aufzubauen
  • Grenzen zu spüren, bevor du sie aussprichst

 

👉 Hier findest du den Audiokurs:
Zurück zu mir

 

Wenn du zusätzlich Struktur möchtest, um Bedürfnisse und Werte klar zu benennen, ist das Workbook eine gute Ergänzung.

👉 Zum Workbook:
Dein Fundament für ein selbstbestimmtes Leben

 

Grenzen entstehen nicht durch Härte.
Sondern durch Sicherheit.