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Vom angepassten Mädchen zur selbstbestimmten Frau

Entscheidungen treffen – warum Klarheit nicht im Kopf entsteht

Warum Entscheidungen treffen für viele Frauen so schwer ist

Viele Frauen sagen:
„Ich weiß nicht, was ich will.“

Doch oft stimmt das nicht ganz.
Was fehlt, ist nicht Wissen – sondern Sicherheit.

Entscheidungen werden häufig als etwas Rationales betrachtet.
Als etwas, das man „durchdenken“, „abwägen“ oder „optimieren“ muss.

Doch die meisten inneren Konflikte entstehen nicht, weil wir zu wenig nachdenken –
sondern weil wir gegen unser inneres Erleben entscheiden.

Entscheidungen entstehen nicht im Kopf

Wenn dein Nervensystem unter Druck steht, sucht es vor allem eines:
Sicherheit, Zugehörigkeit, Vermeidung von Gefahr.

Dann greifen alte Muster:

  • lieber nichts entscheiden als etwas „Falsches“
  • lieber warten als Verantwortung übernehmen
  • lieber anpassen als riskieren, anzuecken

 

Das ist kein Persönlichkeitsfehler.
Es ist eine biologische Schutzreaktion.

Warum „richtig oder falsch“ dich blockiert

Viele Frauen suchen nach der richtigen Entscheidung.
Doch diese Suche erzeugt oft noch mehr Druck.

Denn Entscheidungen sind selten eindeutig.
Sie sind kontextabhängig, körperlich spürbar und entwicklungsbezogen.

Eine selbstbestimmte Entscheidung fragt nicht:

„Was ist perfekt?“



Sondern:

„Was ist jetzt stimmig – für mich, in diesem Moment?“

Selbstbestimmte Entscheidungen brauchen innere Orientierung

Innere Orientierung entsteht, wenn mehrere Ebenen zusammenspielen:

  • dein Körper
  • deine Werte
  • deine Bedürfnisse
  • deine Grenzen

 

Wenn eine dieser Ebenen übergangen wird, fühlt sich eine Entscheidung innerlich falsch an –
auch wenn sie nach außen „vernünftig“ wirkt.

Entscheidungen als Akt von Selbstführung

Selbstbestimmung zeigt sich nicht darin, immer sicher zu sein.
Sondern darin, dir selbst zu vertrauen, auch wenn Unsicherheit da ist.

Eine Entscheidung zu treffen heißt:

  • dich innerlich auszurichten
  • Verantwortung zu übernehmen
  • dich selbst ernst zu nehmen

 

Nicht laut.
Nicht perfekt.
Aber ehrlich.

Ein sanfter Perspektivwechsel

Vielleicht musst du nicht lernen, besser zu entscheiden.
Vielleicht darfst du lernen, dich selbst mitzunehmen, wenn du entscheidest.

Nicht gegen deinen Körper.
Nicht gegen deine Angst.
Sondern mit ihr.