Vom angepassten Mädchen zur selbstbestimmten Frau
Overgiving bedeutet nicht, viel zu geben.Es bedeutet, mehr zu geben, als innerlich stimmig ist.
Oft zeigt es sich so:
Nach außen wirkt das fürsorglich.Nach innen hinterlässt es Leere.
Viele Frauen halten Overgiving für:
Doch in Wahrheit ist es häufig eine Überlebensstrategie.
Ein gelerntes Muster aus früheren Beziehungen:
„Wenn ich gebe, bleibe ich verbunden.“
Wer ständig über die eigenen Grenzen geht, verliert den Kontakt zu sich selbst.Und ohne diesen Kontakt wird jede Entscheidung unsicher.Denn:Wer sich selbst übergeht, kann sich nicht klar spürenWer ständig gibt, weiß irgendwann nicht mehr, was er brauchtWer Harmonie sichern muss, entscheidet selten freiOvergiving ist deshalb kein Nebenthema –sondern eine zentrale Blockade von Selbstbestimmung.
Selbstbestimmtes Geben fühlt sich anders an:
Es entsteht nicht aus Angst vor Ablehnung, sondern aus innerer Verbundenheit mit dir selbst.
Grenzen sind dabei kein Verlust von Liebe – sondern ihre Voraussetzung.
Nicht:„Bin ich zu egoistisch?“Sondern:„Gebe ich, um verbunden zu bleiben – oder weil es sich stimmig anfühlt?“Diese Frage verändert mehr als jede Technik.