Vom angepassten Mädchen zur selbstbestimmten Frau
Viele Frauen wissen, dass sie Grenzen setzen sollten.Und doch fühlt es sich jedes Mal schwer an.Nicht, weil sie unklar wären.Nicht, weil sie konfliktscheu sind.Sondern weil Grenzen oft mit innerer Alarmbereitschaft verbunden sind.Schuld.Angst vor Ablehnung.Das Gefühl, etwas Falsches zu tun.Grenzen sind kein Kommunikationsthema allein.Sie sind ein Nervensystem-Thema.
Grenzen zu setzen bedeutet, eine mögliche Irritation im Außen zuzulassen.
Für ein Nervensystem, das früh gelernt hat, Sicherheit durch Anpassung herzustellen, ist das hochstressig.
Die innere Logik lautet dann:
„Wenn ich Nein sage, verliere ich Verbindung.“
Schuldgefühle sind dabei kein Zeichen von Egoismus.Sie sind ein Stresssignal.
Oft wird Grenze gleichgesetzt mit:
Doch eine Grenze ist zunächst eine Information:
Ein Nein ohne inneren Kontakt fühlt sich hart an.Eine Grenze mit innerer Sicherheit fühlt sich klar an.
Wenn dein Nervensystem im Alarmzustand ist:
Dann ist das Problem nicht deine Grenze, sondern die fehlende Regulation davor und danach.
Grenzen brauchen:
Ohne Regulation werden Grenzen zur Selbstüberforderung.
Viele Frauen versuchen, Schuldgefühle wegzudenken:
„Ich darf das doch sagen.“
„Das ist doch gesund.“
Doch Schuldgefühle lösen sich nicht durch Argumente.Sie lösen sich durch körperliche Sicherheit.
Das bedeutet:
Erst dann kann eine Grenze verkörpert werden.
Grenzen funktionieren nicht isoliert.
Sie sind tragfähig, wenn:
Fehlt eine dieser Ebenen, fühlen sich Grenzen entweder hart oder instabil an.
Grenzen sind kein Akt des Abgrenzens, sondern ein Ausdruck von Selbstkontakt.
Grenzen zu setzen ist ein Lernprozess.Kein Schalter.
Viele Frauen erwarten von sich:
„Ich weiß es doch jetzt – warum kann ich es nicht umsetzen?“
Die Antwort ist einfach und entlastend: Weil dein System Zeit braucht, neue Sicherheit zu erfahren.
Jede gesetzte Grenze ist ein Training für dein Nervensystem.
Wenn du merkst, dass Grenzen setzen dich immer wieder in Stress bringt, ist das kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein Hinweis darauf, dass dein System Schutz gelernt hat – und jetzt neue Erfahrungen braucht.
Wenn du Grenzen nicht nur verstehen, sondern verkörpern möchtest, kann dich mein Audiokurs begleiten.
Er unterstützt dich dabei:
👉 Hier findest du den Audiokurs:Zurück zu mir
Wenn du zusätzlich Struktur möchtest, um Bedürfnisse und Werte klar zu benennen, ist das Workbook eine gute Ergänzung.
👉 Zum Workbook:Dein Fundament für ein selbstbestimmtes Leben
Grenzen entstehen nicht durch Härte.Sondern durch Sicherheit.