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Vom angepassten Mädchen zur selbstbestimmten Frau

Overgiving – warum Geben oft nichts mit Großzügigkeit zu tun hat

Was Overgiving wirklich ist

Overgiving bedeutet nicht, viel zu geben.
Es bedeutet, mehr zu geben, als innerlich stimmig ist.

Oft zeigt es sich so:

  • du sagst Ja, obwohl dein Körper Nein meint
  • du übernimmst Verantwortung für Gefühle anderer
  • du gibst, um Verbindung zu sichern

 

Nach außen wirkt das fürsorglich.
Nach innen hinterlässt es Leere.

Overgiving ist kein Charakterzug

Viele Frauen halten Overgiving für:

  • Hilfsbereitschaft
  • Empathie
  • Stärke

 

Doch in Wahrheit ist es häufig eine Überlebensstrategie.

Ein gelerntes Muster aus früheren Beziehungen:

„Wenn ich gebe, bleibe ich verbunden.“

Warum Overgiving Entscheidungen sabotiert

Wer ständig über die eigenen Grenzen geht, verliert den Kontakt zu sich selbst.
Und ohne diesen Kontakt wird jede Entscheidung unsicher.

Denn:

Wer sich selbst übergeht, kann sich nicht klar spüren

Wer ständig gibt, weiß irgendwann nicht mehr, was er braucht

Wer Harmonie sichern muss, entscheidet selten frei


Overgiving ist deshalb kein Nebenthema –
sondern eine zentrale Blockade von Selbstbestimmung.

Der Wendepunkt: Geben aus Fülle statt aus Angst

Selbstbestimmtes Geben fühlt sich anders an:

  • ruhig
  • freiwillig
  • ohne inneren Druck

 

Es entsteht nicht aus Angst vor Ablehnung, sondern aus innerer Verbundenheit mit dir selbst.

Grenzen sind dabei kein Verlust von Liebe – sondern ihre Voraussetzung.

Eine ehrliche Frage

Nicht:

„Bin ich zu egoistisch?“



Sondern:

„Gebe ich, um verbunden zu bleiben – oder weil es sich stimmig anfühlt?“



Diese Frage verändert mehr als jede Technik.